Förderung KfW & BAFA

Wenn es wieder wärmer wird, dann werden von vielen Eigentümern Sanierungen an Altbauten geplant. Schließlich müssen mitunter die Fenster erneuert werden. Manchmal ist auch ein Austausch von Heizungen erforderlich. Oder es wird sogar eine Komplettsanierung geplant?

Mittels dieser Maßnahmen und durch KfW und BAFA gewährte Förderung in vielfältiger Form ist es möglich, die verschiedenen Bauten in noch attraktivere Gebäude zu verwandeln.

Für welche Maßnahmen erfolgt eine Förderung?

Zum einen werden Maßnahmen seitens BAFA und der KfW gefördert, wenn es um einmalige Sanierungsprojekte geht. Handeln kann es sich unter anderem auch um eine Wärmedämmung, um das Haus vor eindringender Nässe zu schützen.

Außerdem werden Maßnahmen gefördert, wenn eine energetische Komplettsanierung durchgeführt werden soll. Bezogen auf die KfW stellt zugelassener Energieberater den Antrag auf eine Förderung für Einzel- und Komplettsanierungen.

Die Fördermöglichkeiten bei der KfW

Ein besonderes Förderprogramm bietet die KfW an, wenn ein komplettes Haus in ein so genanntes Energiesparwunder verwandelt werden soll. Gesprochen wird dabei auch von einem KfW-Effizienzhaus. Das gesonderte Programm zur Förderung der Maßnahmen zeichnet sich durch hervorragende Konditionen aus, zu denen ein Kredit gewährt wird. Dazu gewährt die KfW noch eine Reihe weiterer günstiger Kredite.

Für Bau- und Sanierungsmaßnahmen bieten KfW und BAFA verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten an.

Für Bau- und Sanierungsmaßnahmen bieten KfW und BAFA verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten an. Foto: Benjamin Klack / pixelio.de

Besonders vorteilhaft ist es zudem, wenn Eigentümer die Investitionssumme selber aufbringen können. Dann kann es zu einem Tilgungsverzicht oder zur Gewährung von Zuschüssen seitens der KfW kommen. Zu beachten ist dabei, dass der Antrag auf die Förderung unbedingt vor dem Beginn der Maßnahmen vorliegen muss, da nachträglich keine Förderung gewährt wird.

Die Fördermöglichkeiten beim BAFA

Vom BAFA erfolgt eine Förderung der Maßnahmen in der Form, dass es nur zu einer Auszahlung von Bargeld kommt. Handeln kann es sich um Beträge, die eine Höhe von 1.000 bis 3.000 Euro haben und vom BAFA ausgezahlt werden. Den Antrag auf Auszahlung des Geldes vom BAFA können Eigentümer stellen, sofern die Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen sind.

Dies bedeutet, dass eine Solarthermie oder die Biomassen-Heizung ihren Betrieb aufgenommen haben, damit die Förderung gewährt wird. Möglich ist die Beantragung des Geldes bis zu einem Zeitpunkt von sechs Monaten nach Inbetriebnahme. Den Antrag auf die Förderung stellt in diesem Fall der Hausbesitzer, wobei dem BAFA die Rechnung als Nachweis vorzulegen ist.

Weitere Hinweise zu den Fördermöglichkeiten

Es ist nicht unbedingt einfach, die Übersicht über die Möglichkeiten der Förderung zu behalten. Wer sicher gehen möchte, kann sich die nötigen Informationen bei einer Energieberatung holen. Handelt es sich um ein Einfamilienhaus, so unterstützt das BAFA die Beratung mit einem Betrag von 400 Euro. Entscheidend ist dabei das Baujahr des Hauses, damit die Eigentümer eine Förderung in Anspruch nehmen können.

Für die Kfw gilt die Grenze bis zum Baujahr 1995, während das BAFA das Geld für Häuser bewilligt, wenn diese bis zum Jahr 2009 erbaut wurden. Mit all den Angeboten für die Förderung von Maßnahmen, die besonders seitens der KfW sehr vielfältig ausfallen und auch vom BAFA, können sich Maßnahmen teilweise sogar kurzfristig refinanzieren.